URTEILSDATENBANK

Die Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg stellt ihren Mitgliedern relevante Urteile für die Berufstätigkeit als Zahnärztin und Zahnarzt in einer nach Themengebieten gegliederten Aufstellung zur Verfügung. Alle Urteile haben eine Zusammenfassung vorgeschaltet, aus der die wesentlichen Themen, die in dem Urteil behandelt werden, ersichtlich sind. Dies dient der Orientierung bei der Recherche. Zur Erweiterung der Urteilsdatenbank sind wir auch für die Einreichung von Urteilen immer dankbar.

 

Urteile

Thema:


Werbung auf Groupon

Die Werbung eines Augenarztes für eine Augenlaserbehandlung für 999,00 Euro anstatt 4.200,00 Euro über groupon.de wir als berufsrechtswidrig und wettbewerbswidrig erachtet.

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 | Gericht:  Landgericht (LG) Hamburg  | Aktenzeichen: 327 O 443/11  | Entscheidung:  Urteil
Kategorie Ausübung des zahnärztlichen Berufs , Berufliche Kommunikation


Werbung mit "Kanzlei Niedersachsen"

Die Bezeichnung und die entsprechende Top-Level-Domain "www.kanzlei-niedersachsen.de" verstößt nicht gegen Berufsrecht und stellt kein Alleinstellungsmerkmal dar.

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 | Gericht:  Oberlandesgericht (OLG) Celle  | Aktenzeichen: 13 U 168/11  | Entscheidung:  Urteil
Kategorie Berufliche Kommunikation


Wettbewerbswidrige Heilmittelwerbung

Das Oberlandesgericht hat einem Hersteller von Zahnersatz untersagt, für Premium-Kunden zusätzlich zur Bestellung von Zahnersatz bis zu zwei Werbeanzeigen im Jahr in Stadtteilzeitungen zu schalten.

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 | Gericht:  Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf  | Aktenzeichen: 20 U 23/11  | Entscheidung:  Urteil
Kategorie Berufliche Kommunikation , Schadenersatzrecht , Sonstiges


Impressumspflicht für geschäftlich genutztes Facebook-Profil

Auch das Facebook-Profil eines geschäftlichen Anbieters unterliegt der Impressumspflicht. Die eigene Anbieterkennung ist bei Marketingzwecken und nicht nur der rein privaten Nutzung von "Social Media" erforderlich, so das Gericht. Die Pflichtangaben…

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 | Gericht:  Landgericht (LG) Aschaffenburg  | Aktenzeichen: 2 HKO 54/11  | Entscheidung:  Urteil
Kategorie Berufliche Kommunikation


Ungefragte Aushändigung des Werbeflyers eins Hörgeräteakustikers durch einen HNO-Arzt

Ein Arzt, der seinem Patienten ungefragt den Werbeflyer eines Hörgeräteakustikunternehmens aushändigt, verweist ihn grundsätzlich gem. § 34 Abs. 5 BOÄ ohne hinreichenden Grund an einen Anbieter von gesundheitlichen Leistungen.

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 | Gericht:  Landgericht (LG) Karlsruhe  | Aktenzeichen: 14 O 108/10 KfH III  | Entscheidung:  Urteil
Kategorie Berufliche Kommunikation , Zusammenarbeit des Zahnarztes mit Dritten , Schadenersatzrecht


Werbung mit kostenloser fachärztlichen Untersuchung (hier: Venenuntersuchung)

Ist die erbrachte (zahn-)ärztliche Leistung als ein Teil der Hauptleistung zu qualifizieren, ist die Bewerbung der Leistung als kostenlos unzulässig.

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 | Gericht:  Landgericht (LG) Stade  | Aktenzeichen: 8 O 23/11  | Entscheidung:  Urteil
Kategorie Berufliche Kommunikation


Werbung mit "Zertifizierung"

Verbraucher erwarten von einem "zertifizierten Testamentsvollstrecker", dass er über besondere theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen auf dem Gebiet der Testamentsvollstreckung verfügt. Dies setzt auch bei Rechtsanwälten voraus, dass sie…

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 | Gericht:  Bundesgerichtshof (BGH) Karlsruhe  | Aktenzeichen: I ZR 113/10  | Entscheidung:  Urteil
Kategorie Berufliche Kommunikation


Werbung mit Dienstleistungsangebot eines Zahnlabors und eines Fachverlages

Die Werbung mit dem Dienstleistungsangebot eines Zahnlabors und/oder eines Fachverlages ist zulässig, sofern sie sachangemessen und informationsgerecht ist.

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 | Gericht:  Bundesverfassungsgericht (BVerfG)  | Aktenzeichen: 1 BvR 233/10 sowie 1 BvR 235/10 (Vorinst: LBG f. Heilberufe beim OVG NRW v. 18.11.2009 - 13 A 1633/07.T/BG f. Heilberufe b. VG Münster v. 28.03.2007 - 18 K 1885/05.T sowie OVG NRW Az.: 13 A 1118/09.T. v. 18.11.09 u. Berufsger.v.Heilber. VG Münster A  | Entscheidung:  Beschluss
Kategorie Berufliche Kommunikation


Werbung mit Pauschalpreis für Zahnimplantate

Werbung mit Pauschalpreisen, die gegen die Bestimmungen der GOZ verstoßen, sind unzulässig, da die Bestimmungen der GOZ darauf abzielen, einen (ruinösen) Preiswettbewerb um Patienten im Interesse eines funktionierenden Gesundheitswesens zu…

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 | Gericht:  Landgericht (LG) Bonn  | Aktenzeichen: 14 O 184/10  | Entscheidung:  Urteil
Kategorie Berufliche Kommunikation


Werbung mit Pauschalpreisen

Die Werbung mit Pauschalpreisen für Implantate ist wettbewerbswidrig.

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 | Gericht:  Landgericht (LG) Bonn  | Aktenzeichen: 14 O 184/10  | Entscheidung:  Urteil
Kategorie Berufliche Kommunikation