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Elektronischer Heilberufsausweis (eHBA)

Mit Einführung der medizinischen Anwendungen in der Telematikinfrastruktur (zum Beispiel dem elektronischen Medikationsplan sowie dem Notfalldatenmanagement) gilt die eHBA-Pflicht für Vertragszahnärztinnen und -zahnärzte.

Das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG), das Digitale Versorgung-Gesetz (DVG) sowie das voraussichtlich im Herbst in Kraft tretende Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) verpflichten die an der vertragszahnärztlichen Versorgung teilnehmenden Praxen zusätzlich ab dem 1. Januar 2021 zur Übermittlung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und zur Unterstützung der elektronischen Patientenakte (ePA). Für beide Prozesse ist ein eHBA zwingend erforderlich.

Honorarkürzungen aufgrund eines fehlenden eHBA sind vor dem 1. Januar 2021 ausgeschlossen. Für den Nachweis, dass die Zahnarztpraxen über einen eHBA verfügen ist sogar bis zum 30. Juni 2021 Zeit.

Die Landeszahnärztekammer bringt für die Ausgabe ein gestuftes Beantragungsverfahren im Zeitraum zwischen Ende Juli/ August bis Dezember 2020 zur Anwendung . Alle Kammermitglieder werden in  über verschiedene Medien (Kammer KOMPAKT, BZK-Rundschreiben, Zahnärzteblatt Baden-Württemberg sowie regelmäßig fortlaufend auf dieser Website) informiert.

Zunächst müssen Praxisinhaber/innen bis zum 1. Januar 2021 mit einem eHBA ausgestattet sein und diesen daher zeitnah beantragen. Im Anschluss daran können angestellte Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie sonstige Berufstätige mit dem eHBA ausgestattet werden.

Bei folgenden Vertrauensdiensteanbietern (VDA) kann aktuell - Stand 19.08.2020 - ein eHBA über die LZK-Homepage beantragt werden:

D-Trust, Bundesdruckerei (externer Link zum Antragsportal).
Hier gibt es die Ausfüllhinweise  (pdf)
Servicehotline +49 (0)30 2598 4050, Mail: ehealth-support(@)bdr.de

T-Systems (externer Link zum Antragsportal).
Hier gibt es die Ausfüllhinweise  (pdf)
Servicehotline +49 (0)800 1183307, Mail: trustcenter.gematik(@)t-systems.com

Wir empfehlen Ihnen den eHBA zeitnah zu beantragen, so dass Sie diesen rechtszeitig erhalten und somit vollständig in die Telematikinfrastruktur eingebunden sind.

Mit den Vertrauensdiensteanbietern (VDA; Anbieter des eHBA) Medisign GmbH und SHC Stolle & Heintz Consultants GmbH & Co. KG befindet sich die Landeszahnärztekammer derzeit in der organisatorischen Aufplanung für die Ausgabe. Die Fertigstellung ist derzeit jedoch zeitlich noch nicht absehbar.

Je Vertragszahnarzt beziehungsweise angestelltem Zahnarzt werden 233 Euro von der KZV BW  (§ 2 Abs. 2 GFinV, Anlage 11 zum BMV-Z) für den eHBA erstattet. Anspruchsberechtigt sind sowohl Vertragszahnärzte als auch angestellte Zahnärzte, die zur Erbringung vertragszahnärztlicher Leistungen berechtigt sind.
Die Landeszahnärztekammer wird der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg hierfür die im eHBA-Antrag ermächtigten Daten übermitteln, so dass eine automatisierte Erstattung erfolgen kann.

Erstellt von: Andrea Mader, 27.05.2020

Aktualisiert von: Thorsten Beck, 15.09.2020