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Ausgabe 05/2024

LANDESZAHNÄRZTEKAMMER

Praktikumswochen Baden-Württemberg: Neue Talente kennenlernen

Auch in diesem Jahr finden die „Praktikumswochen Baden-Württemberg“ statt, die vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg gefördert werden. Der Nachwuchs- und Fachkräftemangel ist auch bei den Freien Berufen ein immer größer werdendes Problem. Die Praktikumswochen Baden-Württemberg sind ein kreativer Ansatz in der Ansprache und Gewinnung von Auszubildenden. Bei den Praktikumswochen, die in diesem Jahr vom 11. März bis zum 5. April (Osterferien + zwei Schulwochen davor) stattfinden, können interessierte Schülerinnen und Schüler (ab der 8. Klasse) jeden Tag ein neues Unternehmen kennenlernen. Dabei können die teilnehmenden Unternehmen festlegen, an welchen Tagen die Schülerinnen und Schüler zu ihnen kommen. Die Zuordnung und Organisation der Tagespraktika erfolgt über eine Online-Plattform. Das Angebot ist kostenfrei. Der Landesverband der Freien Berufe Baden-Württemberg hat seine Mitglieder über dieses Angebot informiert. LZK-Präsident Dr. Torsten Tomppert war als zuständiges LfB-Vorstandsmitglied für den Bereich Fachkräftegewinnung an der Erarbeitung der Praktikumswochen im Kultusministerium beteiligt und bittet die baden-württembergische Zahnärzteschaft, dass sie sich breit einbringen und möglichst viele interessierte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit eines Tagespraktikums in der Zahnarztpraxis erhalten. Im beigefügten Flyer sowie auf der Webseite finden Sie weitere Informationen.


BUNDESZAHNÄRZTEKAMMER

Neue Seite - Beschlüsse des Beratungsforums für Gebührenordnungsfragen 

Für die Beschlüsse des Beratungsforums für Gebührenordnungsfragen hat die Bundeszahnärztekammer auf ihrer Homepage eine neue Seite eingerichtet. Die Nutzer haben nun die Möglichkeit, die Beschlüsse nach Suchbegriffen und nach Themen zu filtern. Weiterhin ist eine Gesamtübersicht der Beschlüsse abrufbar, jetzt in zwei verschiedenen Varianten: Gruppiert nach vorgegebenen Kategorien oder numerisch aufgelistet. Beide Versionen werden als PDF Datei im BZÄK Layout angeboten. Für jeden einzelnen Beschluss steht ebenfalls eine PDF-Datei im BZÄK Layout zum Download zur Verfügung. Die neue Webseite für die Beschlüsse des Beratungsforums finden Sie hier!


BUNDESZAHNÄRZTEKAMMER

Positionspapier zu ambulanten Vollnarkosen 

Auf Initiative der Bundeszahnärztekammer hat ein Expertengremium, in dem auch LZK-Referent für Inklusive Zahnmedizin, Dr. Guido Elsäßer, mitgearbeitet hat, in Abstimmung mit ärztlichen und zahnärztlichen wissenschaftlichen Fachgesellschaften ein Positionspapier „Ambulante Vollnarkose zur zahnärztlichen Behandlung – Voraussetzungen für die Durchführung in der zahnärztlichen Praxis“ erarbeitet. In dem Positionspapier werden Qualitätsstandards für die Durchführung ambulanter Narkosen in zahnärztlichen Praxen definiert. Das Papier lag der BZÄK-Vorstand in seiner Sitzung am 31.01.2024 zur Abstimmung vor. Hintergrund der Erarbeitung waren Zwischenfälle im Rahmen von zahnärztlichen Behandlungen in Narkose.


EUROPA/ IDZ

EU-Vergleich: Wie gut ist die zahnmedizinische Versorgung?

Die EU plant die Angleichung ihrer Gesundheitssysteme. Der Europäische Raum für Gesundheitsdaten (EDHS) soll dafür Fakten bereitstellen, allerdings gibt es in vielen EU-Ländern kaum valide Gesundheitsdaten. Welches empirische Wissen die Oralepidemiologie, die Krankheitskostenrechnung und die Vergleichende Internationale Gesundheitssystemanalyse auf nationaler Ebene bereithalten, zeigt eine aktuelle IDZ-Publikation (engl.). Die zahnmedizinischen Versorgungssysteme von Belgien, Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Spanien wurden verglichen. Denn nur diese fünf EU-Staaten halten ausreichende Statistiken vor. Die Ergebnisse zeigen unterschiedliche Stärken und Schwächen: Während Dänemark, die Niederlande, Spanien bei Fünf- bis Siebenjährigen überdurchschnittlich gut abschnitten, schnitten Dänemark und Deutschland bei 12- bis 14-Jährigen, die Niederlande, Spanien, Belgien bei 35- bis 44-Jährigen sowie Belgien und die Niederlande bei 65- bis 74-Jährigen überdurchschnittlich gut ab.

Erstellt von: Kerstin Sigle, 02.02.2024

Aktualisiert von: Andrea Mader, 08.02.2024