Ausgabe 43/2025

LZK

Neukonzeption der Strahlenschutz-Aktualisierungskurse ab 2026: Was ändert sich?

Die Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg hat die Weiterentwicklung ihrer Aktualisierungskurse für Fachkunde und Kenntnisse im Strahlenschutz erfolgreich abgeschlossen. Ab 2026 startet sie mit einem vollständig überarbeiteten Kurskonzept in eine neue Phase der Fortbildung. Kernstück der Reform ist eine moderne, zweistufige Kursstruktur: In Modul 1 (Selbststudium) erwerben die Teilnehmenden anhand eines Skripts das notwendige Grundlagenwissen. Darauf folgt Modul 2, eine deutlich verkürzte gemeinsame Lerneinheit, die gezielt Raum für praxisnahe Anwendung und Diskussion bietet. Mit diesem zeitgemäßen Format sollen die Praxen organisatorisch spürbar entlastet und gleichzeitig die Qualität der Fortbildung weiter gesteigert werden.

Ab 2026 sind die Strahlenschutz-Aktualisierungskurse der LZK BW didaktisch in zwei Module unterteilt. In Modul 1 eignen sich die Teilnehmenden zentrale Grundlagen zu physikalischen Prinzipien, rechtlichen Vorgaben sowie organisatorischen Aspekten des Strahlenschutzes selbstständig an. Diese klar strukturierten Inhalte lassen sich hervorragend eigenständig vorbereiten, da sie nur wenig Diskussionsbedarf erfordern.

Modul 2 fokussiert auf praxisnahe und anwendungsorientierte Themen, die mehr Austausch erfordern - etwa Qualitätssicherung, technische Umsetzung im Praxisalltag oder Bildgebung. Diese Inhalte werden im interaktiven Miteinander, wahlweise online oder in Präsenz, vertieft. Fallbeispiele, moderierte Diskussionen und offene Fragerunden sorgen dabei für ein lebendiges und praxisrelevantes Lernerlebnis.

Nach erfolgreicher Kursanmeldung erhalten die Teilnehmenden eine Bestätigung sowie das Kursskript für das Modul 1. Dieses muss vor dem Modul 2 - online oder in Präsenz - vollständig eigenständig bearbeitet werden.

Am Ende von Modul 2 findet die Lernerfolgskontrolle statt, die Inhalte aus beiden Kursmodulen abfragt, um den Lernerfolg sicherzustellen.

Alle Informationen und Kurstermine zu den Strahlenschutz-Aktualisierungskursen (Fachkunde und Kenntnisse) in den einzelnen Bezirken finden Sie nachfolgend:


LZK

Anpassung bestehender Rahmenverträge

Für die folgenden Dienstleistungen kommt es zum 1. Januar 2026 zu einer leichten Preisanpassung durch die Rahmenvertragspartner der Landeszahnärztekammer: Durchführung von Validierungen der Aufbereitungsprozesse und Durchführung von mikrobiologischen Wasseruntersuchungen an den Behandlungseinheiten über die Firma Normec Valitech GmbH & Co. KG sowie Durchführung von Prüfungen der Elektrogeräte über die Firma OMS Prüfservice GmbH. Im Rahmenvertrag mit der Firma Miele Vertriebsgesellschaft Deutschland KG wird folgender Vertragsinhalt zum 31.12.2025 beendet: Angebot als „Aktionspreis bei Gesamtbeauftragung der Requalifizierung“. Zu den aktuellen Dienstleistungsangeboten der Rahmenvertragspartner gelangen Sie hier.
 


PRODENTE

Neuer Vorstand gewählt

Dr. Romy Ermler - frisch gewählte Präsidentin der Bundeszahnärztekammer -  wurde erneut zur Vorstandsvorsitzenden der Initiative proDente gewählt. Bestätigt wurde auf der Vorstandssitzung Dr. Markus Heibach als stellvertretender Vorsitzender. Ebenso wurde Dominik Kruchen - Präsident des Verbands Deutscher Zahntechniker-Innungen - als stellvertretender Vorsitzender gewählt. Die Mitgliederversammlung entlastete den Vorstand und die Geschäftsführung und zeigte sich erfreut über das zweitbeste Ergebnis der Geschichte der Initiative. Mit über 3.000 Artikeln erreichte die Kampagne 2024 eine Reichweite von über 380 Mio. Kontakten. Zugleich notierte proDente über 1,4 Mio. Impressionen in den sozialen Medien. Der Vorstand und die Mitgliederversammlung von proDente verabschiedeten die neue Kampagne der Initiative. Die überaus erfolgreiche Pressearbeit wird fortgeführt. Daneben wird der massive Einfluss der KI ein zentraler Schwerpunkt der Arbeit sein.
 


UMFRAGE

Studie: Zahnmedizinische Patienten mit Depression

Im Rahmen ihrer Promotion führt Jacqueline Waller eine Studie an der Universität Ulm am Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie, Toxikologie und Naturheilkunde zur zahnärztlichen Versorgung von Patienten mit Depression durch. Der Fragebogen ist ein wichtiger Teil der Studie und soll einen systematischen Einblick in den Umgang mit Patienten mit Depression geben, um die besonderen Bedürfnisse dieser Patientengruppe besser zu verstehen und entsprechende Maßnahmen zur Unterstützung der Zahnärztinnen und Zahnärzte zu entwickeln. Die LZK unterstützt die Studie und bittet um Ihre Teilnahme.

Erstellt von: Andrea Mader, 24.11.2025

Aktualisiert von: Andrea Mader, 24.11.2025