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Ausgabe 06/2020

LANDESZAHNÄRZTEKAMMER

Chancen der Digitalisierung für Medizin und Pflege nutzen

Als Beitrag zur Gesamtdigitalisierungsstrategie der Landesregierung hat das Sozial- und Integrationsministerium zentrale Handlungsfelder festgelegt, mit denen die medizinische und pflegerische Versorgung in Baden-Württemberg durch digitale Lösungen verbessert werden kann. Um dies zu erreichen, wurde ein „Expertenkreis Digitalisierung“ auf Arbeitsebene sowie ein „Beirat Digitalisierung“ auf politischer Entscheidungsebene eingerichtet. LZK-Präsident Dr. Torsten Tomppert ist im "Beirat Digitalisierung vertreten, der am 12.02.2020 tagte.

Für die Umsetzung der Strategie „Digitalisierung in Medizin und Pflege in Baden-Württemberg“ stehen dem Ministerium vorbehaltlich der Zustimmung des Landtags insgesamt 4,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Geplant sind Förderprojekte zu folgenden Handlungsfeldern:

  • Ambulante und stationäre Versorgung: zum Beispiel Telesprechstunde, Televisite und Telemonitoring chronisch Kranker
  • Sektorenübergreifende Versorgung: zum Beispiel Kommunikations- oder Informationsplattformen für fachübergreifende Behandlungsteams
  • Pflegebereich: zum Beispiel Televisite in Pflegeheimen, technische Alltagshilfen und Servicerobotik
  • Personalisierte Medizin: zum Beispiel Aufbau einer Cloud BW und einer App BW sowie Zentren für personalisierte Medizin

Ziel ist es, sinnvolle Modellprojekte in die medizinische und pflegerische Regelversorgung der Bürgerinnen und Bürger zu integrieren.


LANDESVERBAND DER FREIEN BERUFE

Gesprächstermin bei Wirtschaftsministerin Dr. Hoffmeister-Kraut

Der Austausch des LFB-Vorstandes mit Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat schon Tradition. Am 13.02.2020 waren LFB-Präsident Dr. Björn Demuth und seine Vorstandskollegen Dr. Klaus Baier, Stephan Weber, Dr. Susanne Mack und Dr. Torsten Tomppert erneut zum persönlichen Austausch ins Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW geladen. Auf der Gesprächsagenda stand mit der Verhältnismäßigkeitsrichtlinie ein zentrales Thema für den engagierten Europapolitiker, LZK-Präsident Dr. Torsten Tomppert.

"Wir haben mit der Ministerin sehr intensiv die Umsetzung der Verhältnismäßigkeitsrichtlinie und die konkreten Anforderungen der Verhältnismäßigkeitsprüfung diskutiert", zeigte sich Dr. Tomppert zufrieden, das für den zahnärztlichen Berufsstand so wichtige Thema im Wirtschaftsministerium platziert zu haben.

Weiteres Gesprächsthema war die grundsätzliche Stellung und Bedeutung der Freien Berufe in und für Baden-Württemberg. Die Gesprächsrunde erörterte Möglichkeiten einer stärken Einbindung und Wahrnehmung der Freien Berufe in landespolitische Vorhaben und Überlegungen.

Ein wichtiges Thema für Körperschaften des Öffentlichen Rechts wie die Landeszahnärztekammer ist das Bildungszeitgesetz, das als drittes und letztes Thema auf der Gesprächsagenda im Ministerium stand. Die Landeszahnärztekammer und ihre kammereigenen Fortbildungseinreinrichtungen sind seit 2005 Bildungseinrichtungen nach dem Bildungszeitgesetz und zwar durch die AZAV-Zertifizierung. Jetzt wird das Bildungszeitgesetz reformiert und nach dem Willen des LFB sollen Körperschaften des öffentlichen Rechts von der Registrierungspflicht als Bildungsträger ausgenommen werden.

 

Erstellt von: Andrea Mader, 12.02.2020

Aktualisiert von: Tricept AG, 08.12.2021