Ausgabe 35/2026

LZK BADEN-WÜRTTEMBERG

infotage FACHDENTAL 2026: Neuer Messe-Ticket-Code für kostenlose Tageskarte

Bald ist es soweit: Am 16. und 17. Oktober 2026 findet die wichtigste Fachmesse für Zahnmedizin und Zahntechnik in der Region in Stuttgart statt. Und die Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg ist wieder mit einer großen Kommunikationslounge dabei. Am Stand 4B76 in Halle 4 stehen Ihnen unsere Expertinnen und Experten für Ihre Fragen zur Verfügung. Darüber hinaus bringt sich die LZK BW mit ihrer Expertise in verschiedene Programmformate der infotage FACHDENTAL ein. Buchen Sie jetzt Ihre kostenlose Tageskarte, inklusive Ticket für den öffentlichen Nahverkehr, mit dem neuen Messe-Ticket-Code FDLZKBW2026 auf der Ticketseite der Messe Stuttgart.


LZK BADEN-WÜRTTEMBERG

Robert Koch-Institut (RKI): Kaltes Wasser am Handwaschplatz ausreichend

Auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse hat die Kommission für Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen und in Einrichtungen und Unternehmen der Pflege und Eingliederungshilfe (KRINKO) am RKI ihre Empfehlung zur Ausstattung von Handwaschplätzen angepasst: Für das Händewaschen ist kaltes Wasser in Trinkwasserqualität ausreichend. Die Ausstattung medizinischer Handwaschplätze mit warmem Wasser ist nicht erforderlich. Diese neue Vorgabe ist insbesondere bei einer geplanten Praxismodernisierung oder einem Praxisneubau frühzeitig zu berücksichtigen. Bei bestehenden Praxen sollte jedoch genau geprüft werden, ob und unter welchen technischen beziehungsweise baulichen Voraussetzungen auf die bisher vorhandene Warmwasserversorgung an Handwaschplätzen verzichtet werden kann.

In Zahnarztpraxen sind die Handwaschplätze seit Jahren auf die Versorgung mit Warmwasser ausgelegt. Wird die Warmwassernutzung eingestellt, ohne die Installation entsprechend anzupassen, können sogenannte Stagnationsstrecken entstehen. In diesen Leitungsabschnitten verbleibt Wasser über längere Zeit, erwärmt sich und kann das Wachstum von Mikroorganismen fördern. Vor Änderungen an der Warmwasserversorgung sollten daher die technischen und hygienischen Auswirkungen sorgfältig geprüft werden.

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse der KRINKO - kurz zusammengefasst:

Die Händedesinfektion ist und bleibt die wichtigste Maßnahme der Händehygiene. Ein Händewaschen ist nur in bestimmten Situationen zusätzlich erforderlich. Nach Einschätzung der KRINKO bietet warmes Wasser weder einen nachweisbaren Vorteil für die mikrobiologische Wirksamkeit des Händewaschens noch für die Hautgesundheit. Im Gegenteil können wiederholte Kontakte mit Wasser über 20° C Hautirritationen begünstigen. Darüber hinaus kann der Verzicht auf warmes Wasser hygienische und technische Vorteile mit sich bringen. So sinken sowohl der Energieverbrauch als auch das Risiko einer mikrobiellen Besiedlung von Wasserleitungen, beispielsweise durch Legionellen. Auch eine Vermehrung von Mikroorganismen durch Wärmeübertrag aus benachbarten Warmwasserleitungen kann dadurch reduziert werden.

Für die Wirksamkeit des Händewaschens sind nach Auffassung der KRINKO vor allem die richtige Technik, eine ausreichende Waschdauer, die Qualität des verwendeten Wassers sowie geeignete Handwaschpräparate entscheidend.

Hier erhalten Sie weitere Detailinformationen des RKI! 


LZK BADEN-WÜRTTEMBERG

Turnusmäßiger Austausch: LZK-Vorstand und geschäftsführende Direktoren der ZMK-Unikliniken

Der LZK-Vorstand lädt einmal in jeder Kammerperiode die geschäftsführenden Direktoren der ZMK-Universitätskliniken zum Austausch über aktuelle Themen ein. Am 25. September folgten Jun.-Prof. Dr. Anna-Lena Hillebrecht in Vertretung von Prof. Dr. Benedikt Spies (Uniklinik Freiburg), Prof. Dr. Dr. Jürgen Hoffmann (Uniklinik Heidelberg), Prof. Dr. Dr. Bernd Lethaus (Uniklinik Tübingen) und Prof. Dr. Ralph Luthardt (Uniklinik Ulm) der Einladung des Vorstandes. Im Mittelpunkt des Austauschs stand unter anderem die zunehmende Entwicklung zahnärztlicher Privatuniversitäten. Prof. Dr. Dr. Hoffmann verwies in diesem Zusammenhang auf die aktuelle Stellungnahme der Vereinigung der Hochschullehrer für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e. V. (VHZMK), weiterer Fachgesellschaften und der BZÄK zur Situation der Studienplätze im Staatsexamensstudiengang Zahnmedizin in Deutschland.

Im Mittelpunkt des Austauschs stand unter anderem die zunehmende Entwicklung zahnärztlicher Privatuniversitäten. Prof. Dr. Dr. Hoffmann verwies in diesem Zusammenhang auf die aktuelle Stellungnahme der Vereinigung der Hochschullehrer für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e. V. (VHZMK), weiterer Fachgesellschaften und der BZÄK zur Situation der Studienplätze im Staatsexamensstudiengang Zahnmedizin in Deutschland.

Mit der Stellungnahme richten die beteiligten Organisationen folgende Forderungen an die Landespolitik als verantwortlichen Träger der staatlichen Ausbildung:

  1. Zahnmedizinische Ausbildung ist staatliche Aufgabe. Sie muss wissenschaftsbasiert, qualitativ hochwertig und sozial gerecht auf Basis der Einheit von Forschung, Lehre und Patientenversorgung stattfinden. Hierfür ist eine national abgestimmte Planung der erforderlichen Studienplatzkapazitäten erforderlich.
  2. Etablierte Hochschulen mit vorhandener Forschungs- und Lehrinfrastruktur sowie akademischer Personalstruktur bieten qualitätsgesicherte Studienplätze an und können bedarfsgerecht und schnell auf veränderte Kapazitätsanforderungen reagieren. Sie müssen auskömmlich durch die Länder finanziert sein.
  3. Ein Studienplatzausbau im nicht-staatlichen Sektor darf nur dann politisch unterstützt oder genehmigungsrechtlich flankiert werden, wenn er tatsächlich zusätzlich erfolgt und nicht einen Ersatz für unterlassene Investitionen in bestehende Hochschulen darstellt.
  4. Für alle Hochschulen müssen gleichwertig hohe Anforderungen an Finanzierungssicherheit, Governance, Personalausstattung, wissenschaftliche Qualifikation des Lehrpersonals, Ausbildungskapazität, Forschungsanbindung, Qualitätsmonitoring und Krisenvorsorge gelten. Staatliche Anerkennung muss die langfristige wissenschaftliche und institutionelle Tragfähigkeit einschließen.

Weitere Themen auf der Agenda waren die Ausgestaltung der Tätigkeiten von Famulantinnen und Famulanten im Rahmen der Pflichtfamulatur, Konzepte zur ITN-Behandlung vulnerabler Patientengruppen, die Ergebnisse einer Umfrage in Nordbaden zum Notfallmanagement sowie ein Modellprojekt der Uniklinik Freiburg im geriatrisch-inklusiven Bereich.


ZFZ STUTTGART

Fortbildung neu gedacht: Das ZFZ Stuttgart mit neuer Website

Moderner, übersichtlicher und näher an den Bedürfnissen der Praxen: Das Zahnmedizinische FortbildungsZentrum Stuttgart (ZFZ) hat seinen Internetauftritt grundlegend erneuert. Seit September präsentiert sich das Fortbildungsangebot des ZFZ unter www.zfz-stuttgart.de in einem neuen digitalen Umfeld. Im Mittelpunkt des Relaunchs stand eine zentrale Frage: Wie finden Zahnärztinnen, Zahnärzte und Praxismitarbeitende möglichst schnell genau die Fortbildung, die zu ihren individuellen Anforderungen passt? 

Dafür wurde nicht nur das Erscheinungsbild der Website modernisiert, sondern auch die Struktur grundlegend überarbeitet. Bereits auf der Startseite können Interessierte gezielt nach Kursen oder Kursnummern suchen. Such- und Filtermöglichkeiten sowie die Gliederung nach Fachgebieten, Zielgruppen und Kursarten erleichtern die Orientierung im umfangreichen Fortbildungsangebot des ZFZ.

Vom passenden Kurs bis zum Online-Campus

Mit dem neuen Internetauftritt wurde zugleich die digitale Infrastruktur rund um die Fortbildungsbuchung weiterentwickelt. Website, Kursbuchung und persönliches Benutzerkonto greifen nun enger ineinander.

Nach Auswahl einer Fortbildung gelangen Teilnehmende direkt zur Buchung. Im persönlichen ZFZ-Benutzerkonto finden sie anschließend ihre gebuchten Fortbildungen und erhalten – bei digitalen oder digital begleiteten Angeboten – auch Zugang zum ZFZ Online-Campus. Dort stehen je nach Kurs beispielsweise Lernmaterialien, Skripte, Videos und weitere digitale Inhalte zur Verfügung.

Damit verfolgt das ZFZ konsequent das Ziel, den gesamten Weg von der Kurssuche über die Anmeldung bis zur eigentlichen Fortbildung möglichst einfach und übersichtlich zu gestalten.

Strukturierte Fortbildungen für Zahnärztinnen und Zahnärzte
Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Strukturierten Fortbildungen (Curricula) des ZFZ für Zahnärztinnen und Zahnärzte. Die modular aufgebauten Fortbildungen ermöglichen eine systematische, wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisorientierte Vertiefung in ausgewählten Fachgebieten. Präsenzveranstaltungen werden dabei – je nach Curriculum – durch Online-Live-Formate und Inhalte im ZFZ Online-Campus ergänzt.

Für 2027 bietet das ZFZ folgende Curricula an:

  • Ästhetische Zahnheilkunde 
  • Digitale Zahnmedizin – CAD/CAM – Digitaler Workflow – Basiskurs für Einsteiger 
  • Endodontie 
  • Kinderzahnheilkunde 
  • Implantologie 
  • Zahnärztliche Chirurgie 
  • Qualitätsmanagement

Die Termine und ausführlichen Kursinformationen für 2027 sind bereits online. Interessierte finden auf den jeweiligen Kursseiten Informationen zu Inhalten, Modulen, Referierenden, Fortbildungspunkten und organisatorischem Ablauf und können sich direkt anmelden.

Aufstiegsfortbildungen für ZFA/ZAH: Termine 2027 bereits online
Auch für Zahnmedizinische Fachangestellte und Zahnarzthelferinnen bietet die neue Website einen schnellen Überblick über die verschiedenen beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten am ZFZ.

Die Aufstiegsfortbildungen für ZFA/ZAH eröffnen Perspektiven unter anderem in den Bereichen Prophylaxe, Dentalhygiene, Praxisorganisation und Abrechnung. Zum Angebot gehören unter anderem die Grundkurse sowie die Fortbildungen zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin bzw. zum Zahnmedizinischen Prophylaxeassistenten (ZMP) und zur Zahnmedizinischen Verwaltungsassistentin bzw. zum Zahnmedizinischen Verwaltungsassistenten (ZMV).

Eine besondere Premiere gibt es 2027: Erstmals startet am ZFZ Stuttgart die Aufstiegsfortbildung zum Bachelor Professional in Dentalhygiene. Der neue berufliche Fortbildungsabschluss ist dem DQR-Niveau 6 zugeordnet und verbindet wissenschaftlich fundierte Inhalte mit intensiver praktischer Ausbildung und klinischen Patientenbehandlungen. Der erste Kurs startet im Mai 2027. 
Auch die Termine der weiteren Aufstiegsfortbildungen für 2027 sind bereits online. Praxen und Mitarbeitende können ihre Fortbildungsplanung damit frühzeitig auf die personellen und organisatorischen Anforderungen des Praxisalltags abstimmen.

Das gesamte Kursprogramm 2027 ist online

Nicht nur die Strukturierten Fortbildungen und Aufstiegsfortbildungen sind bereits veröffentlicht: Das gesamte Kursprogramm des ZFZ für 2027 ist inzwischen online verfügbar.

Zahnärztinnen, Zahnärzte und Praxisteams können sich damit schon jetzt einen umfassenden Überblick über das Fortbildungsangebot des kommenden Jahres verschaffen und ihre Fortbildungsplanung frühzeitig vornehmen. Neben Curricula und Aufstiegsfortbildungen umfasst das Programm unter anderem Tageskurse, Online-Live-Veranstaltungen, On-Demand-Angebote, Hygienekurse, praxisorientierte Fortbildungen, betriebswirtschaftliche und kommunikative Themen sowie weitere Spezialkurse.

Präsenz, Online-Live und On-Demand auf einer Plattform

Die neue Website bildet zugleich die zunehmende Vielfalt moderner Fortbildungsformate ab. Neben klassischen Präsenzveranstaltungen gehören heute Online-Live-Seminare, On-Demand-Angebote und kombinierte Formate selbstverständlich zum Programm des ZFZ.
Interessierte können gezielt nach den für sie passenden Angeboten suchen und erhalten auf den einzelnen Kursseiten detaillierte Informationen zu Inhalten, Terminen, Zielgruppen, Fortbildungspunkten, Referierenden und organisatorischen Rahmenbedingungen.
So entsteht ein zentraler digitaler Zugang zu den unterschiedlichen Fortbildungsangeboten des ZFZ – von einzelnen Tageskursen über digitale Veranstaltungen und Akademien bis hin zu mehrmonatigen Strukturierten Fortbildungen und beruflichen Aufstiegsfortbildungen.

Digitaler Zugang zur Fortbildung

Für das ZFZ ist der neue Internetauftritt deshalb mehr als eine gestalterische Modernisierung. Er ist ein weiterer Schritt in der Weiterentwicklung der Fortbildung: Präsenz und digitale Lernangebote sollen sich sinnvoll ergänzen und Fortbildung für Zahnärztinnen, Zahnärzte und Praxisteams möglichst flexibel zugänglich machen.

Dabei bleibt der Anspruch des ZFZ unverändert: Wissenschaftlich fundiert. Praxisnah vermittelt. Persönlich begleitet.

Entdecken Sie den neuen Internetauftritt und das gesamte Fortbildungsprogramm 2027
 


BZÄK & KZBV & DGZMK

Umfrage: Behandlungen in Allgemeinanästhesie

Die DGZMK erhebt die Behandlungskapazitäten für besonders vulnerable Patientengruppen, die zahnärztlich unter Allgemeinanästhesie versorgt werden müssen – Menschen mit Behinderungen, schwer erkrankte oder geriatrische Patienten oder kleine Kinder. Zu den verfügbaren Kapazitäten fehlen bislang verlässliche Daten. Daher führt die DGZMK im Auftrag und Benehmen mit BZÄK und KZBV eine anonyme Online-Umfrage zur Versorgungssituation durch. Der Fragebogen richtet sich insbesondere an Praxen, Krankenhäuser und Universitätskliniken, die zahnmedizinische Behandlungen unter Allgemeinanästhesie durchführen.


BUNDESZAHNÄRZTEKAMMER

Duales System: Reformieren statt demolieren

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) zeigt sich irritiert über jüngste Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zum dualen Krankenversicherungssystem und zum Verhältnis von gesetzlicher und privater Krankenversicherung. Die Aussagen können als Infragestellung des bewährten dualen Gesundheitssystems verstanden werden. Die Diskussion über unterschiedliche Zugänge zur (fach-)ärztlichen Versorgung darf aus Sicht der BZÄK nicht dazu führen, tragfähige Strukturen zu schwächen, die seit Jahrzehnten zur hohen Leistungsfähigkeit des deutschen Gesundheitswesens beitragen. Entscheidend ist, die Versorgung aller Patientinnen und Patienten zu verbessern. 

Hierzu erklärt die Präsidentin der Bundeszahnärztekammer, Dr. Romy Ermler MBA: „Das duale System aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung (GKV und PKV) hat sich über Jahrzehnte bewährt. Es sichert die Finanzierung, Qualität und Innovationsfähigkeit der (zahn-)medizinischen Versorgung und trägt dazu bei, die Folgen des demografischen Wandels im Gesundheitswesen abzufedern. Gerade die private Krankenversicherung ist eine finanziell stabile und demografiefeste Säule des Systems.“

Zugleich weist die BZÄK auf die bekannten negativen Folgen rein staatlich organisierter Gesundheitssysteme hin: Neun von zehn Praxen des staatlichen britischen Gesundheitsdienstes NHS nehmen keine neuen erwachsenen Patientinnen und Patienten auf. „Die gesundheitspolitischen Herausforderungen, vor denen wir unstreitig stehen, lassen sich nicht dadurch bewältigen, dass wir das duale Gesundheitssystem infrage stellen. Vielmehr gilt es, seine Stärken für die Zukunft zu sichern und für die Patientinnen und Patienten nutzbar zu machen“, so Ermler. Dafür bedarf es genereller struktureller Reformen, die die Probleme der Menschen adressieren. Zugleich müssen Prävention und Eigenverantwortung gestärkt werden. Nicht nur bei der Frage des Zugangs zur Versorgung liefert die Zahnmedizin zahlreiche positive Beispiele.

Die Bundeszahnärztekammer appelliert daher an die Bundesregierung, die wichtige Funktion der privaten Krankenversicherung als unerlässlichen Bestandteil eines leistungsfähigen Gesundheitswesens anzuerkennen: Deutschland braucht keine gesundheitspolitischen Experimente mit ungewissem Ausgang. Deutschland braucht ein klares Bekenntnis zu einem reformierten, starken und zukunftsfesten dualen Gesundheitssystem. 


PREISVERLEIHUNG

Wrigley Prophylaxe Preis 2026

Zum 32. Mal wurde der Wrigley Prophylaxe Preis verliehen – zweimal in der Kategorie „Wissenschaft“, einmal in der Kategorie „Praxis & Gesellschaft“. 
Den ersten Platz in der Kategorie „Wissenschaft“ belegten Prof. Dr. Ingmar Staufenbiel und Prof. Dr. Anne-Katrin Lührs mit ihrer interdisziplinären Arbeitsgruppe von der Medizinischen Hochschule Hannover. Sie untersuchten erstmals systematisch die dentale und parodontale Gesundheit von Patienten mit Neuro-Sjögren-Syndrom. Im Bereich „Praxis & Gesellschaft“ überzeugten Dr. Elmar Ludwig und Prof. Dr. Dr. Greta Barbe mit der Online-Plattform von „mund-pflege e.V.“, Ulm, zur Förderung der Mundgesundheit in der Pflege. Beide Erstplatzierten wurden mit jeweils 4.500 Euro ausgezeichnet. Der zweite Preis in der Kategorie „Wissenschaft“ (prämiert mit 3.000 Euro) ging an Jun.-Prof. Dr. Anna-Lena Hillebrecht und ihr Team vom Universitätsklinikum Freiburg. Sie evaluierten ein mehrsprachiges Lernvideo zur Mundhygiene für Menschen in Flüchtlingsunterkünften hinsichtlich Wirksamkeit und Praxistauglichkeit.

Der Wrigley Prophylaxe Preis ist eine Institution in der Zahnmedizin und zeichnet seit 1994 herausragende Projekte in Forschung und Praxis der Kariesprävention aus. Stifterin ist das „Wrigley Oral Health Program“ (WOHP), die sich für eine Verbesserung der Zahn- und Mundgesundheit in allen Bevölkerungsgruppen einsetzt.

Erstellt von: Andrea Mader, 28.09.2026

Aktualisiert von: Andrea Mader, 29.09.2026

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