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Ausgabe 05 / 2019

BUNDESZAHNÄRZTEKAMMER

 

14. Europatag der BZÄK:
Europawahl 2019 - Richtungswahl für Europa

Der Einfluss Europas auch auf die Zahnmedizin wächst. Ob deutsche Standards aufgeweicht werden und welche Zukunft die in Deutschland bewusst regulierten Berufe im europäischen Binnenmarkt haben, diskutierten Politiker mehrerer im Europaparlament vertretener Parteien auf dem 14. Europatag der BZÄK. BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel missbilligte, bewährte Sicherheits-Strukturen der freiberuflichen Selbstverwaltung leichtfertig zugunsten vermeintlicher Beschäftigungseffekte zur Disposition zu stellen.

 

Nach einer Impulsdiskussion mit Dr. Heinz Hetmeier, Leiter der Unterabteilung „EU Mitgliedsstaaten und sonstige europäische Länder, EU Binnenmarkt, Europa 2020“ im Bundeswirtschaftsministerium, stellten sich Norbert Lins (CDU), Mitglied im Gesundheitsausschuss des Europäischen Parlaments, Gaby Bischoff (SPD), Kandidatin für die Europawahl und ehemalige Präsidentin der Arbeitnehmergruppe im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA), Dr. Bettina Hoffmann (Die Grünen), Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, sowie Dr. Wieland Schinnenburg (FDP), Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, der Diskussion.


Angesichts der bevorstehenden Europawahl hat die BZÄK ihre gesundheitspolitischen Forderungen in einem europapolitischen Positionspapier formuliert, das auf dem Europatag vorgestellt wurde. Es enthält acht Kernanliegen. So fordert die BZÄK im Patienteninteresse die Sicherstellung der unbeeinflussten freien Berufsausübung, die Verabschiedung einer Europäischen Charta der Freien Berufe, die Prüfung von EU-Vorgaben auf deren bürokratische Auswirkungen, die Gewährleistung einer hohen Qualität der zahnmedizinischen Ausbildung, die Digitalisierung im Gesundheitswesen ausschließlich zum Nutzen der Patienten zu gestalten, Amalgam als notwendiges Füllungsmaterial zu erhalten, die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen konsequent fortzusetzen und weitere Initiativen zur Verbesserung der Mundgesundheit und damit Lebensqualität der Menschen anzustoßen.
Zum Positionspapier: www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/b19/europawahl2019-position_bzaek.pdf

 

 

LANDESZAHNÄRZTEKAMMER

Jahresbericht 2018 liegt vor: Erstmals im praktischen Blätterformat auf der Webseite

Der Jahresbericht 2018 der LZK BW wartet gleich mit zwei Novitäten auf. Zum einen umfasst er jetzt als Berichtzeitraum das volle Kalenderjahr und andererseits erscheint er erstmals ausschließlich als digitales Medium. Im Jahresrückblick erhalten Sie interessante und detaillierte Informationen über wichtige standespolitische Entscheidungen, Intensionen und Ziele, die durch die Kammerorgane, Fachausschüsse, Arbeitskreise sowie die Fortbildungsinstitute der Kammer diskutiert, formuliert, bearbeitet, bereits umgesetzt oder noch in Planung sind.

 

Hier lesen Sie den Jahresbericht in komfortabler Blätterfunktion!

Dr. Heinz Hetmeier aus dem Bundeswirtschaftsministerium anerkannte ausdrücklich die ausgehandelte Sonderrolle der Heilberufe bei der Prüfung der Verhältnismäßigkeit künftiger Berufsregeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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BUNDESZAHNÄRZTEKAMMER pp

 

14. Europatag der BZÄK:
Europawahl 2019 - Richtungswahl für Europa

Der Einfluss Europas auch auf die Zahnmedizin wächst. Ob deutsche Standards aufgeweicht werden und welche Zukunft die in Deutschland bewusst regulierten Berufe im europäischen Binnenmarkt haben, diskutierten Politiker mehrerer im Europaparlament vertretener Parteien auf dem 14. Europatag der BZÄK. BZÄK-Präsident Dr. Peter Engel missbilligte, bewährte Sicherheits-Strukturen der freiberuflichen Selbstverwaltung leichtfertig zugunsten vermeintlicher Beschäftigungseffekte zur Disposition zu stellen.

 

Nach einer Impulsdiskussion mit Dr. Heinz Hetmeier, Leiter der Unterabteilung „EU Mitgliedsstaaten und sonstige europäische Länder, EU Binnenmarkt, Europa 2020“ im Bundeswirtschaftsministerium, stellten sich Norbert Lins (CDU), Mitglied im Gesundheitsausschuss des Europäischen Parlaments, Gaby Bischoff (SPD), Kandidatin für die Europawahl und ehemalige Präsidentin der Arbeitnehmergruppe im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA), Dr. Bettina Hoffmann (Die Grünen), Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, sowie Dr. Wieland Schinnenburg (FDP), Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, der Diskussion.


Angesichts der bevorstehenden Europawahl hat die BZÄK ihre gesundheitspolitischen Forderungen in einem europapolitischen Positionspapier formuliert, das auf dem Europatag vorgestellt wurde. Es enthält acht Kernanliegen. So fordert die BZÄK im Patienteninteresse die Sicherstellung der unbeeinflussten freien Berufsausübung, die Verabschiedung einer Europäischen Charta der Freien Berufe, die Prüfung von EU-Vorgaben auf deren bürokratische Auswirkungen, die Gewährleistung einer hohen Qualität der zahnmedizinischen Ausbildung, die Digitalisierung im Gesundheitswesen ausschließlich zum Nutzen der Patienten zu gestalten, Amalgam als notwendiges Füllungsmaterial zu erhalten, die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen konsequent fortzusetzen und weitere Initiativen zur Verbesserung der Mundgesundheit und damit Lebensqualität der Menschen anzustoßen.
Zum Positionspapier: www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/b19/europawahl2019-position_bzaek.pdf

 

 

LANDESZAHNÄRZTEKAMMER

Jahresbericht 2018 liegt vor: Erstmals im praktischen Blätterformat auf der Webseite

Der Jahresbericht 2018 der LZK BW wartet gleich mit zwei Novitäten auf. Zum einen umfasst er jetzt als Berichtzeitraum das volle Kalenderjahr und andererseits erscheint er erstmals ausschließlich als digitales Medium. Im Jahresrückblick erhalten Sie interessante und detaillierte Informationen über wichtige standespolitische Entscheidungen, Intensionen und Ziele, die durch die Kammerorgane, Fachausschüsse, Arbeitskreise sowie die Fortbildungsinstitute der Kammer diskutiert, formuliert, bearbeitet, bereits umgesetzt oder noch in Planung sind.

 

Hier lesen Sie den Jahresbericht in komfortabler Blätterfunktion!

Dr. Heinz Hetmeier aus dem Bundeswirtschaftsministerium anerkannte ausdrücklich die ausgehandelte Sonderrolle der Heilberufe bei der Prüfung der Verhältnismäßigkeit künftiger Berufsregeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erstellt von: Andrea Mader, 09.04.2019

Aktualisiert von: Diemo Rohde, 29.04.2019