Ausgabe 38/2026 vom 21. Oktober 2026

Dr. Tomppert und Andreas Glück vor der Fahne des Europäischen Parlaments in Straßburg

LZK BADEN-WÜRTTEMBERG/ IZZ

Zahnmedizin im Dialog mit Europa

Weniger Bürokratie, verlässliche Zertifizierungsverfahren und bewährte Dentalprodukte, die verfügbar bleiben: Darum ging es beim Austausch mit Andreas Glück MdEP, Landesvorsitzender der FDP Baden-Württemberg und Mitglied der liberalen Fraktion Renew Europe, im Europäischen Parlament in Straßburg.

Im Mittelpunkt des Gesprächs mit Dr. Torsten Tomppert, Präsident der Landeszahnärztekammer und Vorsitzender des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, stand die Reform der Medizinprodukteverordnung (MDR). Weitere Themen waren die Vermeidung von Doppelregulierung bei KI in Medizinprodukten und die praxistaugliche Umsetzung des Europäischen Gesundheitsdatenraums (EHDS). Kritisch diskutiert wurden zudem europäische Vorhaben zur Anerkennung von Berufsabschlüssen aus Drittstaaten – mit Blick auf die Sicherung hoher Qualifikationsstandards und die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten.

Am Rande kam es auch zu einem Treffen mit BZÄK-Präsidentin Dr. Romy Ermler, Vizepräsidentin Dr. Doris Seiz und Vizepräsident Dr. Ralf Hausweiler, die ebenfalls politische Gespräche in Straßburg führten.

 
Ein Zahnarzt sitzt am Schreibtisch, ihm gegenüber sitzt jemand mit einem Merkblatt in der Hand

LZK BADEN-WÜRTTEMBERG

Neue Regelungen für Ratenzahlungsvereinbarungen 

Ab dem 20.11.2026 gelten weitreichende neue Vorgaben für Ratenzahlungsvereinbarungen mit Patientinnen und Patienten. Der Anwendungsbereich des Verbraucherdarlehensrechts wird deutlich ausgeweitet und betrifft künftig auch kostenfreie Ratenzahlungsmodelle. Welche neuen Informationspflichten und Formvorschriften zu beachten sind und welche Konsequenzen sich daraus für die Praxis ergeben, haben wir in einem Merkblatt zusammengefasst. Sie finden diese neue Merkblatt und weitere Merkblätter im Bereich Downloads in unserem Internetauftritt unter Merkblätter aus dem Bereich Recht und dann unter Honorar.

 
KI generiertes Bild mit einem Roboter und Musiknoten

ZPB BADEN-WÜRTTEMBERG

Künstliche Intelligenz: Längst keine Zukunftsmusik mehr

Künstliche Intelligenz (KI) hält zunehmend Einzug in den Alltag – auch in die zahnärztliche Patientenberatung. Doch wie gehen Beratungsstellen mit Patientenanfragen um, die mithilfe von KI erstellt wurden? Welche Chancen und Herausforderungen ergeben sich daraus? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das diesjährige Beratenden-Forum des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ), an dem auch die Zahnmedizinische Patientenberatungsstelle Baden-Württemberg (ZPB BW), eine Einrichtung der baden-württembergischen Zahnärzteschaft, teilnahm.

 
Einige Seiten des BZÄK Jahresberichtes 2025-2026 nebeneinander

BUNDESZAHNÄRZTEKAMMER

BZÄK Jahresbericht 2025 | 2026 veröffentlicht

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) hat ihren Jahresbericht 2025/2026 veröffentlicht. Darin blickt sie auf den Zeitraum von Juli 2025 bis Juni 2026 zurück und gibt Einblicke in ihre vielfältigen Aktivitäten und zentralen Arbeitsschwerpunkte.

Die digitale Version steht auf der Webseite der BZÄK zur Verfügung.  

 

Text- und Bildquellen:

IZZ/ C. Schwarz
ZPB/ S. Khawaja, Adobe Stock/ Buddhisha generiert mit KI
Adobe Stock/ terovesalainen, bearbeitet LZK BW
BZÄK, Collage LZK BW
LZK BW

 
 
 

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