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Ausgabe 27/2026 vom 7. Juli 2026

LZK

Online-Fortbildungskurs: Dokumente im Griff – PRAXIS-Handbuch verstehen, Praxisbegehung bestehen

Wer kennt das aus dem Praxisalltag nicht? Für die nächste Praxisbegehung wird ein aktueller Hygieneplan benötigt, ein Nachweis muss kurzfristig vorgelegt werden oder ein wichtiges Musterdokument soll an die individuellen Anforderungen der Praxis angepasst werden. Das PRAXIS-Handbuch der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg bietet hierfür eine umfassende Fach-, Rechts- und Dokumenten-Datenbank. Doch gerade die Vielzahl an Informationen, Regelwerken und Vorlagen wirft häufig die Frage auf: Wo finde ich das passende Dokument und wie nutze ich die vorhandenen Inhalte effizient? Der neu konzipierte Basic-Kurs vermittelt einen praxisnahen Einstieg in Aufbau, Struktur und Anwendung des PRAXIS-Handbuchs.

LZK & KZV

Existenzgründungs-Workshop expediDent 2026

Vom 30. Oktober bis 1. November 2026 lädt expediDent Zahnärztinnen und Zahnärzte zum Existenzgründungs-Workshop nach Hohenstein-Ödenwaldstetten ein. Im Fokus stehen praxisnahe Themen rund um den Weg in die eigene Praxis – von Standortwahl, Betriebswirtschaft und Digitalisierung bis hin zu Abrechnung, Praxisführung und Personalmanagement. Neben Vorträgen erfahrener Referentinnen und Referenten bietet das Format interaktive Aufgaben, Austausch mit Gründerinnen und Gründern sowie Raum für individuelle Fragen und Networking. Die Teilnahmegebühr beträgt 299 Euro pro Person inklusive zwei Übernachtungen und Verpflegung. Mehr Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden, haben Sie hier!

GESUNDHEITSPOLITIK

G-BA: Neue Vorsitzende und Zuständigkeiten der unparteiischen Mitglieder 

Viele Regelungen zur Versorgung und zum Leistungskatalog der Krankenkassen trifft nicht der Staat, sondern die Selbstverwaltung im Gemeinsamen Bundesausschuss, kurz G-BA. Der seit 2004 bestehende Gemeinsame Bundesausschuss entscheidet unter anderem, welche Leistungen die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen bezahlt bekommen. Das Gremium legt auch für bestimmte Operationen jährliche Mindestzahlen fest, um die Behandlungsqualität abzusichern. Anfang Juli wechselte der Vorsitz des obersten Gremiums des Gesundheitswesens. Mit Dr. rer. pol. Sonja Optendrenk steht erstmals eine Frau an der Spitze des G-BA. Sie war zuvor Staatssekretärin im hessischen Gesundheitsministerium und folgt auf Prof. Josef Hecken, der das Amt seit 2012 inne hatte. 

BZÄK & BFB

Komfort darf nicht zur Abhängigkeit werden

Digitale Plattformen verändern zunehmend den Zugang auch zu freiberuflichen Leistungen (z. B. von Anwälten, Ärzten, Steuerberatern) – von der Terminvermittlung über die Sichtbarkeit von Angeboten bis hin zur Steuerung von Daten und Marktbedingungen. Welche Chancen und Risiken diese Entwicklung bietet und welche ordnungspolitischen Herausforderungen daraus entstehen, stand im Mittelpunkt der gemeinsamen Veranstaltung „Monopolbildung im digitalen Raum und ihre Auswirkungen auf freiberufliche Strukturen“, zu der der BFB und die BZÄK am 30. Juni 2026 nach Berlin eingeladen hatten.

Text- und Bildquellen:
Speidel‘s Braumanufaktur/ Adobe Stock Jürgen Fälchle/ Bearbeitet LZK BW
Svea Pietschmann/ G-BA
Adobe Stock InfiniteFlow/ freie-berufe.de/ bzaek.de/ Bearbeitet LZK BW
LZK BW

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