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Ausgabe 06/2026 vom 4. Februar 2026

BZÄK & KZBV

BZÄK und KZBV zu den Vorschlägen des CDU-Wirtschaftsrats

Zu den Vorschlägen des CDU-Wirtschaftsrats, Zahnbehandlungen aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen zu streichen und privat abzusichern, erklären Dr. Romy Ermler, Präsidentin der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Martin Hendges, Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV): 
„Diese Vorschläge sind medizinisch falsch, unsozial und ökonomisch kurzsichtig. Eine Ausgliederung der Zahngesundheit aus der GKV wäre mit erheblichen Folgekosten für das Gesundheitssystem verbunden und damit für die gesamte Bevölkerung. Mund- und Allgemeingesundheit sind unzertrennlich. Allein das Thema „Parodontitis“ mit den zahlreichen Komorbiditäten wie Diabetes, koronare Herzerkrankungen oder auch Demenz macht deutlich, wie wichtig es ist, Erkrankungen sektorenübergreifend in den Blick zu nehmen. Nicht nur, um Krankheitslasten zu senken, sondern auch um mittel- und langfristig Kosten einzusparen. Es ist daher ein Trugschluss zu glauben, durch eine Ausgliederung der Zahnmedizin würde es zu Einsparungen im Gesundheitswesen kommen können. Das Gegenteil wäre der Fall."

LZK/ GESUNDHEITSPOLITIK

eHBA – aktuell startet weiterer Kartenaustausch

Bis zum 30. Juni 2026 müssen alle eHBA mit Chips des Herstellers Idemia gegen neue Karten ausgetauscht werden. Betroffen sind hiervon
•    alle eHBAs von SHC, die bis Mitte November 2025 ausgegeben wurden
•    alle eHBAs von D-Trust, die bis einschließlich Januar 2025 ausgegeben wurden.
Aufgrund von sicherheitsrelevanten Erkenntnissen ist der Austausch laut Hersteller erforderlich. Auch wenn ein Missbrauch unter den gegebenen Umständen als sehr unwahrscheinlich gilt (insbesondere, da dafür der eHBA sowie die zugehörige PIN benötigt werden), wird der Austausch aus Vorsorgegründen seitens der Hersteller durchgeführt.

BZÄK & KZBV

CIRS dent - Jeder Zahn zählt! Machen Sie mit!

"CIRS dent – Jeder Zahn zählt!" ist das gemeinsame Online-Berichts- und Lernsystem von BZÄK und KZBV. Wie im Nationalen Gesundheitsziel Patientensicherheit festgelegt, trägt die Zahnärzteschaft mit diesem Berichts- und Lernsystem aktiv zur Umsetzung des Globalen Aktionsplans für Patientensicherheit 2021–2030 der WHO bei. Das Berichts- und Lernsystem ermöglicht Zahnärztinnen und Zahnärzten, anonym und sanktionsfrei über unerwünschte Ereignisse aus ihrem Praxisalltag zu berichten. Ziel ist es, die Patientensicherheit zu erhöhen und aus Erfahrungen zu lernen, um zukünftige Vorfälle zu vermeiden. Die Abkürzung CIRS steht für Critical Incident Reporting System. Wer gerne mitmachen will, kann einen Registrierungsschlüssel unter der E-Mail-Adresse admin@cirsdent-jzz.de anfordern. 

Text- und Bildquellen:
Gemeinsame Pressemitteilung von BZÄK und KZBV
Adobe Stock/ HNFOTO, Adobe Stock/ hardvicore bearbeitet LZK BW, www.cirsdent-jzz.de, LZK BW

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