Datenschutz

Der Schutz der Patientendaten genießt in Deutschland einen hohen Stellenwert. Dies zeigt sich bereits dadurch, dass die Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht über den Straftatbestand des § 203 StGB unter Schutz gestellt wird. Darüber hinaus geben auch die Berufsordnung und das Bundesdatenschutzgesetz Regeln vor, wie mit Gesundheitsdaten von Patienten zu verfahren ist. Unabhängig von den gesetzlichen Vorgaben und Reglementierungen hat auch jeder Zahnarzt ein ureigenes Interesse daran, dem Schutz der Daten seiner Patienten einen hohen Stellenwert einzuräumen. Denn nur, wenn der Patient das Gefühl hat, dass alles was zwischen ihm und seinem Zahnarzt besprochen wird geschützt ist, kann das für die Behandlung notwendige Vertrauensverhältnis entstehen und wachsen.

 

Die heutigen Kommunikationsmöglichkeiten über Internet und E-Mail ermöglichen es, Daten relativ schnell und problemlos zu versenden oder auch zu empfangen. Allerdings bedarf der Umgang mit diesen Übermittlungswegen, gerade im Hinblick auf Gesundheitsdaten, einer besonderen Vorsicht. Denn ungeschützt versandte Gesundheitsdaten, die in unbefugte Hände geraten, können für den Zahnarzt zu erheblichen Problemen zunächst mit dem betroffenen Patienten, aber auch mit den Behörden führen. Gesundheitsdaten sollten daher immer verschlüsselt versandt werden, um sie vor unbefugten Zugriff zu schützen.

 

Auf der rechten Seite finden Sie Verlinkungen auf die Seite des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und die Seite des Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Rheinland-Pfalz. Dort werden Möglichkeiten vorgestellt, mit denen Inhalte der Nachrichten vor unbefugter Kenntnisnahme geschützt werden können.

 

 

 

Erstellt von: Andrea Mader, 22.08.2016

Aktualisiert von: Andrea Mader, 23.08.2016