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Informationen zum Coronavirus

Finanzielle Hilfen

Die Landesregierung Baden-Württemberg hat aufgrund der massiven Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die baden-württembergische Wirtschaft ein branchenübergreifendes Soforthilfeprogramm aufgesetzt. Seit Mittwoch, 25. März 2020, können Soloselbstständige, gewerbliche Unternehmen und Sozialunternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten ebenso wie Angehörige der Freien Berufe oder Künstler, die unmittelbar durch die Corona-Krise wirtschaftlich geschädigt sind, finanzielle Soforthilfen beantragen.

Bundestag und Bundesrat haben ein milliardenschweres Hilfspaket beschlossen. Es umfasst Maßnahmen zur Rettung von Arbeitsplätzen und Unternehmen, zur Unterstützung von Krankenhäusern sowie zur Sicherung von Lebensunterhalt und Wohnungen der Bürger. Was beinhaltet das Hilfspaket genau – und was bedeutet es für die Wirtschaft und den Einzelnen? Für kleine Firmen und Selbstständige gibt es direkte Zuschüsse. Dazu wurde eine Bund-Länder-Vereinbarung verabschiedet, das Geld wird über die Länder ausgezahlt.

 

Wirtschaftliche Situation in den Zahnarztpraxen

Als Grund für die existenzbedrohliche Wirtschaftslage bzw. den Liquiditätsengpass oder Umsatzeinbruch im Antragsformular sollten Sie Ihre persönliche Situation ausführlich schildern und erläutern, weshalb Sie in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind bzw. innerhalb der nächsten Monate geraten. Da wir Ihre wirtschaftliche Situation und die Gründe für Ihre Liquiditätsschwierigkeiten in den kommenden 3 Monaten nicht einschätzen können, können wir Ihnen keine Begründung für die Liquiditätsschwierigkeiten benennen. Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihren Steuerberater.

Update 29.03.2020: Die Corona-Soforthilfe des Landes wird ohne Prüfung des privaten Vermögens ausbezahlt. Stattdessen müssen Antragssteller nur nachweisen, dass die laufenden betrieblichen Einnahmen nicht ausreichen, um die laufenden betrieblichen Kosten des Unternehmens zu finanzieren.

Gemäß der Richtline zur Soforthilfe wird eine existenzbedrohliche Wirtschaftslage angenommen, wenn sich für den Monat, in dem der Antrag gestellt wird, ein Umsatz- bzw. Honorarrückgang von mindestens 50 Prozent verglichen mit dem durchschnittlichen monatlichen Umsatz (bezogen auf den aktuellen und die zwei vorangegangenen Monate) im Vorjahr ergibt und/oder der Betrieb auf behördliche Anordnung wegen der Corona-Krise geschlossen wurde. Die vorhandenen liquiden Mittel reichen nicht aus, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten (z. B. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen. Für den Lebensunterhalt des Inhabers kann ein kalkulatorischer Pauschalbetrag von 1.180,00 Euro pro Monat hinzugezählt werden.

Auf der Internetseite der Soforthilfe Baden-Württemberg sind weitere Hinweise und Fragestellungen unter dem Punkt: „FAQs zur Soforthilfe Corona“ zu Ihrer Information aufgeführt. Diese Hinweise und Fragen werden regelmäßig aktualisiert und sollten dringend gelesen werden.

 

Soforthilfe Baden-Württemberg

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/

Wer wird gefördert?

Anträge können von gewerblichen und Sozialunternehmen, von Soloselbstständigen und von Angehörigen der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen mit bis zu 50 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente) gestellt werden, die ihren Hauptsitz in Baden-Württemberg haben.

Was wird gefördert?

Die Unternehmen sollen bei der Sicherung ihrer wirtschaftlichen Existenz und Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, u.a. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten u.Ä., durch einen Zuschuss unterstützt werden.

Liquiditätsengpässe oder Umsatzeinbrüche, die bereits vor dem 11. März 2020 entstanden sind, sind daher nicht förderfähig. Zur Erklärung: Am 11. März 2020 wurde die Situation von der WHO zur Pandemie erklärt.

Wie wird gefördert?

Die Soforthilfe erfolgt im Rahmen eines einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschusses, ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten und beträgt bis zu:

  • 9.000 Euro für drei Monate für antragsberechtigte Soloselbstständige und Antragsberechtigte mit bis zu 5 Beschäftigten,
  • 15.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 10 Beschäftigten,
  • 30.000 Euro für drei Monate für Antragsberechtigte mit bis zu 50 Beschäftigten

Die Obergrenze für die Höhe der Förderung entspricht dem unmittelbar infolge der Corona-Pandemie verursachten Liquiditätsengpass oder entsprechenden Umsatzeinbruch, maximal jedoch den oben genannten Förderbeträgen.

Die Anzahl der Beschäftigten ergibt sich aus der Berechnung der Vollzeitäquivalente, die anhand der Regelungen der KMU-Definition der EU erfolgt. Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten dürfen ihre Auszubildenden bei der Beschäftigtenzahl voll anrechnen.
Hilfestellung bietet das Benutzerhandbuch KMU-Definition

Handelt es sich bei der Soforthilfe Corona um einen Zuschuss oder muss ich das Geld zurückzahlen?

Es handelt sich um einen Zuschuss, der nicht zurückbezahlt werden muss, soweit die relevanten Angaben im Antrag richtig und vollständig waren und wahrheitsgemäß gemacht wurden.

Wie kann ich die Förderung beantragen?

Antragsberechtigt sind Unternehmen mit Hauptsitz in Baden-Württemberg. Anträge dürfen nur von Unternehmen gestellt werden, die noch keine vergleichbare Hilfe für eine möglicherweise in einem anderen Bundesland oder in Baden-Württemberg bestehende Betriebsstätte beantragt oder erhalten haben. Die Anträge sind in diesem Zusammenhang von dem Hauptsitz des Unternehmens zu stellen.

Antragsformular Soforthilfe

Die Soforthilfe ist eine finanzielle Überbrückung für kleine und Kleinstunternehmen sowie Freiberufler, die aufgrund der Corona-Krise in eine existenzielle Notlage geraten sind.

Weitere Informationen können der Richtline zur Soforthilfe entnommen werden.

Antragstellung

  1. Laden Sie das Antragsformular herunter und füllen Sie es vollständig an Ihrem PC aus. Nur vollständig ausgefüllte Formulare können bearbeitet werden.
    Setzen Sie ein Häkchen bei „Ich bin kein Mitglied bei einer dieser beiden Kammern“
    Ihre Kammer: LANDESZAHNÄRZTEKAMMER BW
  2. Drucken Sie das vollständig ausgefüllte Formular aus.
  3. Unterschreiben Sie (rechtsverbindlich durch einen Vertretungsberechtigten) das Formular eigenhändig an der dafür vorgesehenen Stelle.
  4. Scannen Sie (oder fotografieren Sie) das Formular mit Ihrer Unterschrift ein.
  5. Speichern Sie das gescannte/ fotografierte Dokument im PDF-Format ab. Es können nur vollständig ausgefüllte Formulare im PDF-Format verarbeitet werden. Bitte führen Sie gegebenenfalls mehrseitige Dokumente in EIN Dokument zusammen. Da nur Dokumente im PDF-Format angenommen werden können, müssen die Dokumente im Datei-Typ PDF gespeichert oder über einen Standard-PDF-Drucker gedruckt werden, um das PDF-Format sicherzustellen.
  6. Öffnen Sie bitte folgendes Online-Portal: www.bw-soforthilfe.de . Setzen Sie den Punkt bei „Freiberufler“ und füllen Sie die Seite des Portals fertig aus.
  7. Geben Sie dort Ihre Kontaktdaten ein und laden Sie Ihr Antragsformular hoch

Sie werden per E-Mail über den Eingang Ihres Antrags informiert.

Die zuständige Kammer bestätigt anschließend die Antragsberechtigung und leitet den qualifizierten Antrag an die L-Bank zur Bewilligung weiter.

Die Finanzhilfe wird von der L-Bank unmittelbar auf das angegebene Konto des Antragstellers, bzw. des Zuschussempfängers angewiesen.

Der Prozess nimmt insgesamt nur wenige Werktage in Anspruch. Bitte sehen Sie von etwaigen Anfragen in den ersten Werktagen ab. Sollten sich Fragen zu Ihrem Antrag ergeben, wird sich die zuständige Kammer an Sie wenden.

Hilfestellung bei der Feststellung der Antragsberechtigung sowie bei der Beantragung bietet die Online-Beratung der Kammern.

Anträge können nur bearbeitet werden, wenn sie auf dem angegebenen Online-Portal hochgeladen wurden.

Hilfe und Beratung

Hilfestellung bei der Feststellung der Antragsberechtigung sowie bei der Beantragung bieten die Kammern.

Freie Berufe
Institut für Freie Berufe (IFB): 0911 / 23 565 28, Mailadresse: gruendung@ifb.uni.erlangen.de

Auf der Internetseite der Soforthilfe Baden-Württemberg sind weitere Hinweise und Fragestellungen unter dem Punkt: „FAQs zur Soforthilfe Corona“ für Ihre Information aufgeführt. Diese Hinweise und Fragen werden regelmäßig aktualisiert.

 

Um die Auswirkungen des Coronavirus/Covid-19 auf die Wirtschaft abzumildern und kleine und mittlere Unternehmen zu unterstützen, wurden zahlreiche Sofortmaßnahmen beschlossen.

Nachstehend finden Sie eine Zusammenstellung von Links mit weiterführenden Informationen aufgeführt:


Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html


Kurzarbeitergeld

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Bilder/Wirtschaft/Corona-Grafik/corona-infografiken-01.html

https://www.arbeitsagentur.de/news/kurzarbeit-wegen-corona-virus

https://www.arbeitsagentur.de/datei/merkblatt-8a-kurzarbeitergeld_ba015385.pdf


Liquiditätshilfen

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Bilder/Wirtschaft/Corona-Grafik/corona-infografiken-02.html


Steuerstundungen

www.bmwi.de/Redaktion/DE/Bilder/Wirtschaft/Corona-Grafik/corona-infografiken-03.html

Formular: „Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus“

https://finanzamt-bw.fv-bwl.de/site/pbs-bw-fa2/get/documents_E2061130658/finanzaemter/Formulare/Steuerzahlung%20Lastschrifteinzug/sonstige/CORONA%20Steuererleichterungen%20aufgrund%20der%20Auswirkungen%20des%20Coronavirus.pdf
 

Deutsche Apotheker- und Ärztebank e.G.

https://www.apobank.de/corona/soforthilfe

Hinweisblatt apoBank: Soforthilfe für niedergelassene Heilberufler in der Corona-Krise

 

Informationen der BW-Bank

https://www.bw-bank.de/de/home/selbststaendige/corona-hilfe.html?n=true&stref=opener

 

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/wirtschaft/informationen-zu-den-auswirkungen-des-coronavirus/


Liquiditätshilfen für Unternehmen

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/fuer-liquiditaetshilfen-bankenregulierung-lockern/


Hausbankenprinzip – Förderkredite werden im sogenannten Hausbankenverfahren vergeben.

https://wm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-wm/intern/Dateien_Downloads/Förderprogramme/200319_LBank_Faktenblatt_Hilfsangebote.pdf


Förderinstrumente

https://www.l-bank.de/artikel/lbank-de/tipps_themen/programmangebot-der-l-bank-bei-abflauender-konjunktur-und-krisensituationen.html
- Liquiditätskredit
- Gründungs-/Wachstumsfinanzierung
- Weiterbildungsfinanzierung
-  Bürgschaften

 

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

https://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2020/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

 

Bundesministerium der Finanzen

https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Home/home.html;jsessionid=C1C0F8E8A21FEC3D74F91FF9F962585C.delivery1-replication


Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg

https://fm.baden-wuerttemberg.de/de/startseite/

 

Arbeitsagentur

https://www.arbeitsagentur.de/


Kurzarbeitergeld

https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld


Dienststellensuche

https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/metasuche/suche/dienststellen


Stundung der Sozialversicherungsbeiträge

Für die Fälle, in denen alle anderen Hilfen bereits genutzt worden sind und trotzdem unvorhergesehene Zahlungsprobleme bestehen.

Die Möglichkeit einer Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen kommt nach § 76 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 SGB IV nur in Betracht, wenn die sofortige Einziehung mit erheblichen Härten für das Unternehmen Zahnarztpraxis verbunden wäre und der Anspruch durch die Stundung nicht gefährdet wird. Eine erhebliche Härte für das Unternehmen Zahnarztpraxis ist gegeben, wenn es sich aufgrund ungünstiger wirtschaftlicher Verhältnisse vorübergehend in ernsthaften, nicht nur vorübergehenden Zahlungsschwierigkeiten befindet oder im Falle der sofortigen Einziehung der fälligen Sozialversicherungsabgaben in diese geraten würde. Die Stundung setzt einen entsprechenden Antrag voraus. Für das Vorliegen der genannten Voraussetzungen sind Nachweise beizufügen. Über den Stundungsantrag entscheidet die Krankenkasse als zuständige Einzugsstelle nach pflichtgemäßem Ermessen.
https://www.gkv-spitzenver-band.de/gkv_spitzenverband/presse/pressemitteilungen_und_statements/pressemitteilung_1003392.jsp

 

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Erstellt von: Andrea Mader, 23.03.2020

Aktualisiert von: Andrea Mader, 30.03.2020