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Jul16 „Sauer macht lustig“ - und schadet den Zähnen!

28. Juli 2016

Damit auch in Zukunft gilt „Sauer macht lustig“ und nicht krank, helfen 5 Tipps.

Was gibt es Erfrischenderes im Sommer als einen großen Obstteller oder einen gekühlten Smoothie? Was dem Körper an heißen Tagen gut tut, ist für die Zähne ein Risiko:
Zucker und Fruchtsäuren greifen den Zahnschmelz direkt an und können auf Dauer zu Zahnerosion führen. Damit auch in Zukunft gilt „Sauer macht lustig“ und nicht krank, helfen diese 5 Tipps.

Tipp 1: Säuregehalt kennen
Je niedriger der pH-Wert eines Getränkes, desto saurer ist es und desto mehr kann es die Zähne angreifen. Kaffee und Tee liegen etwa bei 5, Cola und Orangensaft zwischen 3 und 4, Apfelsaft bei 3 und Zitronensaft bei 2. Zum Vergleich: Speichel hat einen pH-Wert von 6 bis 7.

Tipp 2: Auf Softdrinks und Limonaden verzichten
Da vor allem Zitronensäure wichtiger Bestandteil von Cola und Co. ist, sollte man davon möglichst wenig trinken. Auch die Fruchtsäuren konzentrierter Säfte sind gefährlich für den Zahnschmelz.  Wer nicht  verzichten  möchte,  trinkt  sie  am besten nur zum Essen oder verdünnt als Saftschorle.

Tipp 3: Mit Wasser spülen
Nach dem Verzehr von Obst oder einem Smoothie hilft es schon, den Mund mit klarem Wasser auszuspülen. Zuckerfreie Zahnpflegekaugummis können zudem helfen, den Speichelfluss anzuregen. Dieser schützt die Zähne von Natur aus am besten.

Tipp 4: Milch und Jogurt geben Schutz
Milch hat einen neutralen pH-Wert von über 6. Dazu enthalten Milchprodukte Kalzium- und Phosphat-Ionen, die auch im Zahnschmelz vorkommen. Jogurt und Co. können also einen schützenden Effekt auf die Zähne haben.

Tipp 5: Auf regelmäßige Mundhygiene achten
Schutz bietet außerdem das tägliche Putzen der Zähne sowie die regelmäßige Kontrolle beim Hauszahnarzt. Fluorid als Bestandteil der Zahnpasta oder direkt aufgetragen stärkt den Zahnschmelz zusätzlich.

Quelle: Meldung der Landeszahnärztekammer Brandenburg


Quelle: Meldung der Landeszahnärztekammer Brandenburg

Erstellt von: Tricept AG, 21.01.2020

Aktualisiert von: Tricept AG, 08.12.2021