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Jeder Vierte hat empfindliche Zähne: Bei Kälte besonders unangenehm


Wenn es draußen herbstlich kühl wird, machen sich beim Einatmen kalter Luft empfindliche Zähne unangenehm bemerkbar. Auch beim Zähneputzen und bei heißen, kalten, süßen oder sauren Speisen und Getränken kann eine erhöhte Empfindlichkeit der Zähne die Lebensqualität einschränken.

Jeder vierte Erwachsene hat zumindest zeitweise empfindliche Zähne. Gründe für das schmerzhafte Ziehen, das meist an der Basis der Zähne auftritt, gibt es viele. Nur der Zahnarzt kann feststellen, ob Karies oder eine undichte Füllung, eine schadhafte Krone oder freiliegende Zahnhälse an der Überempfindlichkeit schuld sind.  

Normalerweise ist ein Zahn bis zum Zahnfleischrand durch den Zahnschmelz geschützt, das härteste Material im menschlichen Körper. Zieht sich das Zahnfleisch jedoch zurück, entblößt es den empfindlichen Zahnhals, der aus Dentin besteht und ohne die schützende Schmelzschicht auskommen muss. Die Hauptursache für freiliegende Zahnhälse ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis), in deren Verlauf sich das Zahnfleisch immer weiter zurückzieht. Doch auch eine falsche Zahnputztechnik kann sich negativ auswirken: Wer zu fest schrubbt, beschädigt den Zahnschmelz und verletzt das Zahnfleisch. Auch nächtliches Knirschen trägt zur Freilegung der Zahnhälse bei. 

Mit der richtigen Putztechnik, der rechtzeitigen Behandlung von Zahnschäden und mit regelmäßiger Professioneller Zahnreinigung lässt sich das Risiko für freiliegende Zahnhälse und damit für kälte- und hitzeempfindliche Zähne deutlich senken. Akuten Beschwerden kann der Zahnarzt/die Zahnärztin durch wirksame Maßnahmen  entgegenwirken. So kann man beispielsweise den freilegenden Zahnhals mit schützendem Lack versehen, der die winzigen Kanälchen versiegelt, die das Dentin durchziehen. Über diese sensiblen Kanälchen, die bis ins Zahnmark reichen, erreichen Kälte- oder Wärmereize den Nerv und lösen Überempfindlichkeit oder gar Schmerzen aus. Sind die Defekte größer, kann eine Zahnhalsfüllung oder eine Zahnkrone dauerhafte Linderung bringen. 

Fragen Sie Ihren Zahnarzt außerdem nach der richtigen Putztechnik und nach speziellen Zahnpasten für die häusliche Mundhygiene.

Erstellt von: Andrea Mader, 03.12.2015

Aktualisiert von: Andreea Radu, 21.11.2016


Erstellt von: Tricept AG, 22.01.2020

Aktualisiert von: Tricept AG, 23.01.2020